Kein Lightroom? Wildtiere in Ordnern und Apple Photos bestimmen
Specio braucht kein Lightroom. Verbinden Sie einfach einen Ordner mit JPEG-, RAW-, HEIC- oder PSD-Dateien oder Ihre Apple Photos-Mediathek: Specio bestimmt jedes Tier und schreibt die Art direkt dorthin, wo Ihre Fotos liegen.

Nicht jeder Fotograf arbeitet in Lightroom. Manche pflegen eine aufgeräumte Ordnerstruktur auf der Festplatte, andere fotografieren mit dem Smartphone und überlassen Apple Photos die Ablage, und viele machen ein bisschen von beidem. Specio behandelt alle diese Wege gleichwertig: Ein Ordner oder eine Fotos-Mediathek lässt sich genauso gut verbinden wie ein Lightroom-Katalog, und Lightroom muss nicht einmal installiert sein.
Fotos an vielen verschiedenen Orten
Ein Wildlife-Archiv liegt selten an einem einzigen Ort. Die Costa-Rica-Reise steckt in einem Ordner voller RAW-Dateien, die Gartenvögel vom letzten Sommer sind in Apple Photos, und ein paar Photoshop-Composings liegen wieder ganz woanders. Ein Werkzeug, das nur eine dieser Quellen versteht, lässt den Rest Ihrer Sammlung im Dunkeln.
So geht Specio mit Ordnern und Apple Photos um
Ein Ordner auf Ihrer Festplatte
Klicken Sie auf der Startseite neben der Quellenanzeige auf +, wählen Sie Ordner verbinden und geben Sie einen Ordner an. Specio durchsucht dabei alle Unterordner. Unterstützte Formate:
- JPEG
- RAW der meisten Kameras (sowie DNG und TIFF)
- HEIC
- PSD und PSB: Specio liest das zusammengefügte Bild, das Photoshop im Dokument speichert
Ein Foto wird über seinen Speicherort erkannt. Wenn Sie eine Datei verschieben oder umbenennen, gehen ihre Bestimmungen nicht verloren, und bei einem erneuten Scan erkennt Specio selbstständig, was hinzugekommen, geändert oder gelöscht wurde.
Wenn Specio eine bestätigte Art schreibt, wählt es für jedes Format den sichersten Speicherort:
- RAW, DNG, TIFF, HEIC …: eine
.xmp-Filialdatei neben dem Original, das selbst unverändert bleibt. Eine bereits vorhandene Filialdatei wird ergänzt; was andere Programme hineingeschrieben haben (Bewertung, Farbmarkierung, Entwicklungseinstellungen), bleibt erhalten. - JPEG und PSD: Für diese Formate gibt es keine Filialdatei, Schreiben bedeutet hier also, die Datei selbst neu zu speichern. Deshalb braucht jedes dieser Formate eine eigene Zustimmung, die standardmäßig deaktiviert ist. Ohne sie wird nichts geschrieben.
Der hierarchische Stichwortpfad, den Specio schreibt, entspricht genau dem Format, das Lightroom Classic selbst verwendet und das auch digiKam, darktable und Photo Mechanic erwarten. Programme, die nur das flache IPTC-Stichwortfeld auslesen, finden dort den deutschen Artnamen.
Apple Photos (macOS)
Wählen Sie Apple Photos verbinden. Beim ersten Mal fragt macOS nach Ihrer Erlaubnis. Anschließend entscheiden Sie, ob die gesamte Mediathek oder nur bestimmte Alben analysiert werden sollen.
Apple Photos erlaubt anderen Programmen nicht, Titel oder Beschreibungen zu schreiben, bietet aber Alben. Zwei Arten des Schreibens sind möglich, beide standardmäßig deaktiviert. Specio verändert Ihre Mediathek nur, wenn Sie es ausdrücklich wünschen:
- Bei Bestätigung ein Artenalbum anlegen: Jede bestätigte Art erhält ein eigenes Album, abgelegt in einem Ordner „Specio“.
- Zusätzlich echte Fotos-Schlagwörter schreiben: Die vollständige Taxonomie wird dem Foto als Schlagwörter hinzugefügt.
Quellen überschneiden sich nie
Specio verweigert das Hinzufügen eines Ordners, der sich mit einem bereits verwalteten Ordner überschneidet. So wird kein Foto doppelt gezählt. Und ist die Festplatte einer Quelle nicht angeschlossen, wenn Sie eine Art bestätigen, wartet der Schreibvorgang und wird automatisch fortgesetzt, sobald die Datei wieder erreichbar ist.
Ein konkretes Beispiel
Angenommen, Ihre Vögel sind auf einen Ordner Wildlife/2025 mit RAW-Dateien und ein Apple Photos-Album mit Gartenbesuchern verteilt. Verbinden Sie beide. Starten Sie die Analyse des Ordners und danach die des Albums: Die zweite reiht sich in eine Warteschlange ein und beginnt automatisch, sobald die erste abgeschlossen ist. Sie müssen also nicht zurückkommen, um sie anzustoßen.
Ist alles fertig, zeigt die Artenansicht eine Karte pro Art, ganz gleich, aus welcher Quelle die Fotos stammen.

Manche Dateien lassen sich nicht analysieren, etwa eine unlesbare Datei, ein nicht unterstütztes Format oder ein Photoshop-Dokument, das ohne „Kompatibilität maximieren“ gespeichert wurde. Der Analysebericht jeder Quelle listet sie mit dem jeweiligen Grund auf und zeigt, wo möglich, was Sie tun können. Kein Foto wird stillschweigend übersprungen.
Das Wichtigste in Kürze
- Lightroom ist optional: Ordner und Apple Photos sind vollwertige Quellen.
- Ordner unterstützen JPEG, RAW, HEIC, PSD und PSB; beim Verschieben einer Datei bleiben ihre Bestimmungen erhalten.
- RAW-Dateien erhalten eine
.xmp-Filialdatei; JPEG und PSD werden nur mit Ihrer Zustimmung neu geschrieben. - In Apple Photos entstehen Artenalben und Schlagwörter, aber nur, wenn Sie diese Optionen aktivieren.
Weiterführendes
Specio läuft unter macOS und Windows (Apple Photos nur unter macOS). Testen Sie es kostenlos mit Ihren eigenen Ordnern: 250 Fotos bleiben voll nutzbar. Danach wählen Sie im Store die Tierfamilien aus, die Sie brauchen. Fragen? Werfen Sie einen Blick in die FAQ.