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Wildtiere in Ihren Fotos bestimmen, direkt auf Ihrem Computer

Specio findet die Tiere in Ihrer Fotobibliothek und schlägt für jedes eine Art vor, vollständig auf Ihrem Rechner, offline und ohne Upload. Sie bestätigen, und Specio ordnet Ihre Bibliothek entlang des Stammbaums des Lebens.

Drei Rosaflamingos, die durch flaches graues Wasser waten und nach Nahrung suchen, im Vollbild in der Erkunden-Ansicht von Specio

Die meisten Wildlife-Fotografen kennen das: Tausende Aufnahmen von einer Reise, ein paar Hundert davon mit einem Tier, das man behalten möchte, und ein Stichwortfeld, das immer noch leer ist. Jeden Vogel, jedes Säugetier und jede Eidechse von Hand zu benennen, ist die Aufgabe, zu der niemand kommt. Also wächst das Archiv, und die Arten bleiben darin verborgen.

Specio wurde entwickelt, um Ihnen genau diese Arbeit abzunehmen. Die App geht Ihre Fotos durch, erkennt die Tiere darin, schlägt für jedes eine Art vor und ordnet Ihre gesamte Bibliothek entlang des Stammbaums des Lebens. Dabei behalten Sie die Kontrolle: Nichts wird geschrieben, bevor Sie es bestätigen.

Warum die Artbestimmung meist bei guten Vorsätzen bleibt

Arten von Hand zu verschlagworten verlangt zweierlei auf einmal: das Wissen eines Bestimmungsbuchs und die Geduld eines Buchhalters. Cloud-Dienste können helfen, wollen Ihre Bilder aber zuerst hochgeladen haben, oft in voller Auflösung und oft auf einen Server, über den Sie nichts wissen. Für ein professionelles Archiv, oder einfach für Fotos von Brutplätzen, die Sie lieber für sich behalten, ist das ein echter Preis.

Und ist ein Name erst gefunden, muss er noch an einem sinnvollen Ort landen: in Ihren Lightroom-Stichwörtern, in den Metadaten Ihrer Dateien, in einer Form, die auch andere Programme lesen können.

So funktioniert Specio

Specio beruht auf drei Grundsätzen, die alles andere prägen.

Alles läuft auf Ihrem Rechner

Die Erkennung läuft lokal: auf der Neural Engine eines Mac mit Apple Silicon oder auf der Grafikkarte eines Windows-PCs. Ihre Bilder verlassen Ihren Computer nie. Beim ersten Start werden die Erkennungsmodelle einmalig heruntergeladen. Danach arbeitet Specio offline, im Tarnzelt ohne Empfang genauso wie am Schreibtisch. Die Ergebnisse liegen in einer lokalen Datenbank, die Sie jederzeit verschieben, sichern oder löschen können.

Specio schlägt vor, Sie entscheiden

Für jedes gefundene Tier legt Specio einen eigenen Bereich an und listet die besten Kandidaten auf, mit der vollständigen taxonomischen Abstammung des wahrscheinlichsten Treffers. Eine Taste, Enter, bestätigt den Vorschlag und führt Sie zum nächsten Tier. Liegt der Vorschlag daneben, wählen Sie einen anderen Kandidaten oder geben einen beliebigen Namen ein, deutsch oder lateinisch. Nichts wird in Ihre Fotos geschrieben, bevor Sie bestätigen.

Die Bestimmungsansicht von Specio: drei Rosaflamingos, jeder in einem eigenen Bereich markiert, rechts die vorgeschlagenen Arten mit ihrer Taxonomie

Von Grund auf nicht-destruktiv

Specio fügt ausschließlich Stichwörter hinzu. Ihre Pixel, Ihre Entwicklungseinstellungen und die Organisation Ihrer Fotos bleiben unberührt. Entfernen Sie eine Quelle aus Specio, werden nur die Ergebnisse von Specio selbst gelöscht. Ihr Katalog und Ihre Originale bleiben genau so, wie sie waren.

Dort, wo Ihre Fotos schon liegen

Specio verlangt nicht, dass Sie irgendetwas verschieben. Die App verbindet sich mit den Orten, an denen Ihre Fotos bereits liegen:

  • einem Lightroom Classic-Katalog, über ein kleines Plug-in, das Specio für Sie installiert;
  • einem Ordner auf Ihrer Festplatte: JPEG, RAW der meisten Kameras, HEIC, PSD und PSB;
  • Ihrer Apple Photos-Mediathek unter macOS.

Mehrere Quellen können nebeneinander bestehen, und Specio behandelt sie alle gleich: dieselbe Analyse, dieselben Ansichten, dieselben Filter.

Ein konkretes Beispiel

Nehmen wir eine einzelne Aufnahme von drei Flamingos, die in einer Lagune nach Nahrung suchen. Specio markiert jeden Vogel einzeln, denn zwei Tiere im selben Bild müssen nicht derselben Art angehören. Für den ersten schlägt die App Rosaflamingo vor, mit Zwergflamingo als nächstem Kandidaten. Enter bestätigt. Ist ein Vogel bestimmt, überträgt ein einziger Klick dieselbe Art auf die übrigen Tiere im Foto, ohne die Bereiche anzutasten, über die Sie bereits entschieden haben.

Wechseln Sie in die Erkunden-Ansicht, verschwinden die Werkzeuge: nur noch Ihr Bild, mit der Art darüber eingeblendet.

Dasselbe Flamingofoto in der Erkunden-Ansicht, nur mit Artname, Ort, Datum und Aufnahmedaten über dem Bild

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Erkennung läuft lokal und offline: Ihre Fotos werden nie hochgeladen.
  • Specio schlägt vor, Sie bestätigen. Vorher wird nichts geschrieben.
  • Die App fügt nur Stichwörter hinzu: Kein Pixel, keine Entwicklungseinstellung und kein Ordner wird verändert.
  • Sie arbeitet mit Lightroom Classic, Ordnern und Apple Photos, unter macOS und Windows.

Weiterführendes

Sie können Specio kostenlos testen: Die Analyse läuft über Ihre gesamte Bibliothek, und 250 Fotos bleiben voll nutzbar. Lizenzen werden pro Tiergruppe verkauft (Vögel, Säugetiere, Reptilien und Amphibien, Meerestiere, Insekten und Spinnentiere), als einmaliger Kauf, nicht als Abo. Mehr dazu im Store und in den FAQ.

Als Nächstes in dieser Reihe: Artenstichwörter automatisch zu Lightroom Classic hinzufügen.

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